TERMINE

Hier erfahren Sie, wann und wo Fritz Spengler zu hören sein wird.
In der untenstehenden Liste werden die Termine des laufenden Monats angezeigt.
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Mai 2016

(Dienstag)

Die Ausflüge des Herrn Broucek

Matej Brouček sitzt am liebsten in seiner Stammkneipe, trinkt Bier und isst Knackwurst. Meist hilft das gegen den Alltagsfrust, doch diesmal trägt ihn sein Rausch davon und setzt ihn zunächst auf dem Mond, dann im tschechischen Mittelalter der Hussiten-Kriege ab. Wie Offenbachs Hoffmann begegnet der klassische Antiheld mit trivialem Gemüt an beiden Orten den Menschen aus seinem Prager Alltag. Auf dem Mond macht er sich schnell Feinde, als er in Gegenwart der sich ausschließlich vom Dichten und Blütenschnuppern ernährenden Künstler seine mitgebrachten Würstchen aus der Tasche zieht. Schlimmer noch wird es im Mittelalter: Militant Andersgläubige wollen Brouček hinrichten lassen. Er entkommt um ein Haar – weil er wach wird!

Leoš Janáčeks brillante Gesellschaftssatire ist voll subversivem Witz. Musikalisch ist das Werk ein Klangbogen aus affektvollen Stimmkollagen, pathetischem Waffengeklirr und romantischem Melos. “Wunderbar inspirierte Luft von fremd-vertrauten Planeten”, schreibt Ulrich Amling über dieses viel zu selten und zum ersten Mal in Trier zu erlebende Werk des tschechischen Komponisten. Ein Riesenspaß!

(Freitag)

Der Zauberberg

Walzwerk Trier

Auf dem Zauberberg, im internationalen Lungensanatorium Berghof, folgt die Zeit anderen Gesetzen. Das erfährt auch der junge Hans Castorp, als er seinem kranken Vetter bei „denen hier oben“ einen Besuch abstattet. Schnell schließt er die Bekanntschaft faszinierender Menschen, die in ihrer sonderbaren Entrücktheit aus allen Verbindlichkeiten des Lebens – und in ständiger Gegenwart des drohenden Todes durch die Krankheit – einen besonderen Reiz auf ihn ausüben. Eingehüllt in eine dicke Decke ewigen Schnees und umschlossen von den Bergriesen der Alpen, gerinnt die Zeit an diesem verwunschen Ort zu einem einzigen Augenblick, zu einem „stehenden Jetzt“, und ehe er sich’s versieht, werden Castorp die geplanten drei Wochen Aufenthalt zu sieben vollen Jahren. Während sich in der Welt draußen der Beginn einer Katastrophe abzeichnet, folgen die Patienten des Sanatoriums weiterhin in traumwandlerischem Rhythmus ihrem gewohnten Tagesablauf, zwischen Liegekur und Lungenröntgen, Mahlzeiten und Kurkonzerten. Erst der Donnerschlag des einbrechenden Weltkrieges unterbricht den somnambulen Gang der Dinge und im Rückblick erscheint die Sanatoriumsgesellschaft wie eine Welt lebender Toter.

 

Die Ausflüge des Herrn Broucek

Matej Brouček sitzt am liebsten in seiner Stammkneipe, trinkt Bier und isst Knackwurst. Meist hilft das gegen den Alltagsfrust, doch diesmal trägt ihn sein Rausch davon und setzt ihn zunächst auf dem Mond, dann im tschechischen Mittelalter der Hussiten-Kriege ab. Wie Offenbachs Hoffmann begegnet der klassische Antiheld mit trivialem Gemüt an beiden Orten den Menschen aus seinem Prager Alltag. Auf dem Mond macht er sich schnell Feinde, als er in Gegenwart der sich ausschließlich vom Dichten und Blütenschnuppern ernährenden Künstler seine mitgebrachten Würstchen aus der Tasche zieht. Schlimmer noch wird es im Mittelalter: Militant Andersgläubige wollen Brouček hinrichten lassen. Er entkommt um ein Haar – weil er wach wird!

Leoš Janáčeks brillante Gesellschaftssatire ist voll subversivem Witz. Musikalisch ist das Werk ein Klangbogen aus affektvollen Stimmkollagen, pathetischem Waffengeklirr und romantischem Melos. “Wunderbar inspirierte Luft von fremd-vertrauten Planeten”, schreibt Ulrich Amling über dieses viel zu selten und zum ersten Mal in Trier zu erlebende Werk des tschechischen Komponisten. Ein Riesenspaß!

(Samstag)

Der Zauberberg

Walzwerk Trier

Auf dem Zauberberg, im internationalen Lungensanatorium Berghof, folgt die Zeit anderen Gesetzen. Das erfährt auch der junge Hans Castorp, als er seinem kranken Vetter bei „denen hier oben“ einen Besuch abstattet. Schnell schließt er die Bekanntschaft faszinierender Menschen, die in ihrer sonderbaren Entrücktheit aus allen Verbindlichkeiten des Lebens – und in ständiger Gegenwart des drohenden Todes durch die Krankheit – einen besonderen Reiz auf ihn ausüben. Eingehüllt in eine dicke Decke ewigen Schnees und umschlossen von den Bergriesen der Alpen, gerinnt die Zeit an diesem verwunschen Ort zu einem einzigen Augenblick, zu einem „stehenden Jetzt“, und ehe er sich’s versieht, werden Castorp die geplanten drei Wochen Aufenthalt zu sieben vollen Jahren. Während sich in der Welt draußen der Beginn einer Katastrophe abzeichnet, folgen die Patienten des Sanatoriums weiterhin in traumwandlerischem Rhythmus ihrem gewohnten Tagesablauf, zwischen Liegekur und Lungenröntgen, Mahlzeiten und Kurkonzerten. Erst der Donnerschlag des einbrechenden Weltkrieges unterbricht den somnambulen Gang der Dinge und im Rückblick erscheint die Sanatoriumsgesellschaft wie eine Welt lebender Toter.

 

(Sonntag)

Der Zauberberg

Walzwerk Trier

Auf dem Zauberberg, im internationalen Lungensanatorium Berghof, folgt die Zeit anderen Gesetzen. Das erfährt auch der junge Hans Castorp, als er seinem kranken Vetter bei „denen hier oben“ einen Besuch abstattet. Schnell schließt er die Bekanntschaft faszinierender Menschen, die in ihrer sonderbaren Entrücktheit aus allen Verbindlichkeiten des Lebens – und in ständiger Gegenwart des drohenden Todes durch die Krankheit – einen besonderen Reiz auf ihn ausüben. Eingehüllt in eine dicke Decke ewigen Schnees und umschlossen von den Bergriesen der Alpen, gerinnt die Zeit an diesem verwunschen Ort zu einem einzigen Augenblick, zu einem „stehenden Jetzt“, und ehe er sich’s versieht, werden Castorp die geplanten drei Wochen Aufenthalt zu sieben vollen Jahren. Während sich in der Welt draußen der Beginn einer Katastrophe abzeichnet, folgen die Patienten des Sanatoriums weiterhin in traumwandlerischem Rhythmus ihrem gewohnten Tagesablauf, zwischen Liegekur und Lungenröntgen, Mahlzeiten und Kurkonzerten. Erst der Donnerschlag des einbrechenden Weltkrieges unterbricht den somnambulen Gang der Dinge und im Rückblick erscheint die Sanatoriumsgesellschaft wie eine Welt lebender Toter.

 

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