TERMINE

Hier erfahren Sie, wann und wo Fritz Spengler zu hören sein wird.
In der untenstehenden Liste werden die Termine des laufenden Monats angezeigt.
Im Kalender können Sie mit den Pfeilen bequem durch die Monate blättern!

April 2016

(Samstag)

Marx Eins

teatrier

Im Mittelpunkt dieser Uraufführung steht der berühmteste Sohn Triers: Karl Marx, Philosoph und Kapitalismuskritiker. Auf Grundlage von Interviews mit Arbeiterinnen und Arbeitslosen wird das Team um Peer Ripberger mit dem Ensemble des Theater Trier sowie Bürgerinnen und Bürgern der Stadt einen politischen Theaterabend gestalten, der mit der Weltrevolution liebäugelt. Zwar wurde nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus sein Vermächtnis von vielen für tot erklärt. Doch nun geht ein Gespenst um in Europa. Prekarisierung des Arbeitsmarkts, die Herrschaft der Großkonzerne oder die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich – Marx’ Analysen sind heute so zwingend wie nie. Graben wir das Kriegsbeil wieder aus, kämpfen wir den Klassenkampf weiter! Zwei Jahre vor Marx’ 200. Geburtstag startet das Theater Trier die Feierlichkeiten mit einem spartenübergreifenden Projekt aus Bürgerchor, Schauspielern, Sängern und Orchester. Gemeinsam nähern sie sich dem großen Denker an, fragen nach aktuellen Arbeitsbedingungen, kritisieren den eigenen Lebenswandel und suchen nach dem Paradies auf Erden. Wie sähe ein Marxismus des 21. Jahrhunderts wohl aus?

(Sonntag)

Großherzogin von Gerolstein

teatrier

Auf dem Höhepunkt seines Ruhms im Jahr der Pariser Weltausstellung 1867 gelang dem »Mozart der Champs-Elysées« mit DIE GROSSHERZOGIN VON GEROLSTEIN ein ganz großer Wurf. Mit den bewährten Zutaten – frivoler Esprit, melodischer Einfallsreichtum, zündende Rhythmik und aberwitziges Tempo – schuf Offenbach eine Satire allererster Güte. Militarismus und Günstlingswirtschaft werden ebenso Zielscheibe seines Spotts wie engstirnige europäische Kleinstaaterei und Provinzialismus. Charme und Witz des Komponisten und seiner Textdichter Meilhac und Halévy sind über die Jahrhunderte frisch geblieben, auch weil das brisante Thema von Kriegstreiberei und Machtmissbrauch an Aktualität nichts verloren hat.

(Dienstag)

Großherzogin von Gerolstein

teatrier

Auf dem Höhepunkt seines Ruhms im Jahr der Pariser Weltausstellung 1867 gelang dem »Mozart der Champs-Elysées« mit DIE GROSSHERZOGIN VON GEROLSTEIN ein ganz großer Wurf. Mit den bewährten Zutaten – frivoler Esprit, melodischer Einfallsreichtum, zündende Rhythmik und aberwitziges Tempo – schuf Offenbach eine Satire allererster Güte. Militarismus und Günstlingswirtschaft werden ebenso Zielscheibe seines Spotts wie engstirnige europäische Kleinstaaterei und Provinzialismus. Charme und Witz des Komponisten und seiner Textdichter Meilhac und Halévy sind über die Jahrhunderte frisch geblieben, auch weil das brisante Thema von Kriegstreiberei und Machtmissbrauch an Aktualität nichts verloren hat.

(Sonntag)

Der Zauberberg

Walzwerk Trier

Auf dem Zauberberg, im internationalen Lungensanatorium Berghof, folgt die Zeit anderen Gesetzen. Das erfährt auch der junge Hans Castorp, als er seinem kranken Vetter bei „denen hier oben“ einen Besuch abstattet. Schnell schließt er die Bekanntschaft faszinierender Menschen, die in ihrer sonderbaren Entrücktheit aus allen Verbindlichkeiten des Lebens – und in ständiger Gegenwart des drohenden Todes durch die Krankheit – einen besonderen Reiz auf ihn ausüben. Eingehüllt in eine dicke Decke ewigen Schnees und umschlossen von den Bergriesen der Alpen, gerinnt die Zeit an diesem verwunschen Ort zu einem einzigen Augenblick, zu einem „stehenden Jetzt“, und ehe er sich’s versieht, werden Castorp die geplanten drei Wochen Aufenthalt zu sieben vollen Jahren. Während sich in der Welt draußen der Beginn einer Katastrophe abzeichnet, folgen die Patienten des Sanatoriums weiterhin in traumwandlerischem Rhythmus ihrem gewohnten Tagesablauf, zwischen Liegekur und Lungenröntgen, Mahlzeiten und Kurkonzerten. Erst der Donnerschlag des einbrechenden Weltkrieges unterbricht den somnambulen Gang der Dinge und im Rückblick erscheint die Sanatoriumsgesellschaft wie eine Welt lebender Toter.

 

(Samstag)

Der Zauberberg

Walzwerk Trier

Auf dem Zauberberg, im internationalen Lungensanatorium Berghof, folgt die Zeit anderen Gesetzen. Das erfährt auch der junge Hans Castorp, als er seinem kranken Vetter bei „denen hier oben“ einen Besuch abstattet. Schnell schließt er die Bekanntschaft faszinierender Menschen, die in ihrer sonderbaren Entrücktheit aus allen Verbindlichkeiten des Lebens – und in ständiger Gegenwart des drohenden Todes durch die Krankheit – einen besonderen Reiz auf ihn ausüben. Eingehüllt in eine dicke Decke ewigen Schnees und umschlossen von den Bergriesen der Alpen, gerinnt die Zeit an diesem verwunschen Ort zu einem einzigen Augenblick, zu einem „stehenden Jetzt“, und ehe er sich’s versieht, werden Castorp die geplanten drei Wochen Aufenthalt zu sieben vollen Jahren. Während sich in der Welt draußen der Beginn einer Katastrophe abzeichnet, folgen die Patienten des Sanatoriums weiterhin in traumwandlerischem Rhythmus ihrem gewohnten Tagesablauf, zwischen Liegekur und Lungenröntgen, Mahlzeiten und Kurkonzerten. Erst der Donnerschlag des einbrechenden Weltkrieges unterbricht den somnambulen Gang der Dinge und im Rückblick erscheint die Sanatoriumsgesellschaft wie eine Welt lebender Toter.

 

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