TERMINE

Hier erfahren Sie, wann und wo Fritz Spengler zu hören sein wird.
In der untenstehenden Liste werden die Termine des laufenden Monats angezeigt.
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März 2016

(Freitag)

Tosca

teatrier

Tosca

ist ein Opernstar und eine zutiefst egozentrische Diva. Vor dem Hintergrund eines terroristischen Systems versucht sie gleichzeitig moralisch integer und erfolgreich zu sein. Sie liebt den Maler Cavaradossi, der durch ihre Schuld ins Visier des Polizeichefs Scarpia gerät. Toscas ungesteuerte Emotionalität macht sie zum idealen Objekt der Manipulation. Sie ist süchtig nach Erregung nach Liebe, nach Macht, nach Wirkung. Sie kennt keine Mitte. Jeden Moment ihres Lebens zelebriert sie als Schauspielerin. Zwischen Spiel und Realität kann sie längst nicht mehr unterscheiden. Alexander Charim macht das tragische Gefangensein der Titelheldin im Spiel zum Prinzip seiner Inszenierung. Tosca ist gleichzeitig Hauptdarstellerin und Regisseurin in einem von ihr inszenierten Theaterstück. Von den Obsessionen ihres Lebens umgeben, erzählt sie ihre Geschichte radikal aus dem Blickwinkel der eigenen erregten Wahrnehmung. Im Akt des Erzählens schließlich  vollzieht sich der Prozess ihrer Subjektwerdung.

Puccinis Opernkrimi hat auch über hundert Jahre nach seiner Uraufführung nichts von seiner Leidenschaft und Faszinationskraft verloren. Ein Meisterwerk!

(Samstag)

Marx Eins

teatrier

Im Mittelpunkt dieser Uraufführung steht der berühmteste Sohn Triers: Karl Marx, Philosoph und Kapitalismuskritiker. Auf Grundlage von Interviews mit Arbeiterinnen und Arbeitslosen wird das Team um Peer Ripberger mit dem Ensemble des Theater Trier sowie Bürgerinnen und Bürgern der Stadt einen politischen Theaterabend gestalten, der mit der Weltrevolution liebäugelt. Zwar wurde nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus sein Vermächtnis von vielen für tot erklärt. Doch nun geht ein Gespenst um in Europa. Prekarisierung des Arbeitsmarkts, die Herrschaft der Großkonzerne oder die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich – Marx’ Analysen sind heute so zwingend wie nie. Graben wir das Kriegsbeil wieder aus, kämpfen wir den Klassenkampf weiter! Zwei Jahre vor Marx’ 200. Geburtstag startet das Theater Trier die Feierlichkeiten mit einem spartenübergreifenden Projekt aus Bürgerchor, Schauspielern, Sängern und Orchester. Gemeinsam nähern sie sich dem großen Denker an, fragen nach aktuellen Arbeitsbedingungen, kritisieren den eigenen Lebenswandel und suchen nach dem Paradies auf Erden. Wie sähe ein Marxismus des 21. Jahrhunderts wohl aus?

(Sonntag)

Marx Eins

teatrier

Im Mittelpunkt dieser Uraufführung steht der berühmteste Sohn Triers: Karl Marx, Philosoph und Kapitalismuskritiker. Auf Grundlage von Interviews mit Arbeiterinnen und Arbeitslosen wird das Team um Peer Ripberger mit dem Ensemble des Theater Trier sowie Bürgerinnen und Bürgern der Stadt einen politischen Theaterabend gestalten, der mit der Weltrevolution liebäugelt. Zwar wurde nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus sein Vermächtnis von vielen für tot erklärt. Doch nun geht ein Gespenst um in Europa. Prekarisierung des Arbeitsmarkts, die Herrschaft der Großkonzerne oder die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich – Marx’ Analysen sind heute so zwingend wie nie. Graben wir das Kriegsbeil wieder aus, kämpfen wir den Klassenkampf weiter! Zwei Jahre vor Marx’ 200. Geburtstag startet das Theater Trier die Feierlichkeiten mit einem spartenübergreifenden Projekt aus Bürgerchor, Schauspielern, Sängern und Orchester. Gemeinsam nähern sie sich dem großen Denker an, fragen nach aktuellen Arbeitsbedingungen, kritisieren den eigenen Lebenswandel und suchen nach dem Paradies auf Erden. Wie sähe ein Marxismus des 21. Jahrhunderts wohl aus?

(Donnerstag)

Marx Eins

teatrier

Im Mittelpunkt dieser Uraufführung steht der berühmteste Sohn Triers: Karl Marx, Philosoph und Kapitalismuskritiker. Auf Grundlage von Interviews mit Arbeiterinnen und Arbeitslosen wird das Team um Peer Ripberger mit dem Ensemble des Theater Trier sowie Bürgerinnen und Bürgern der Stadt einen politischen Theaterabend gestalten, der mit der Weltrevolution liebäugelt. Zwar wurde nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus sein Vermächtnis von vielen für tot erklärt. Doch nun geht ein Gespenst um in Europa. Prekarisierung des Arbeitsmarkts, die Herrschaft der Großkonzerne oder die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich – Marx’ Analysen sind heute so zwingend wie nie. Graben wir das Kriegsbeil wieder aus, kämpfen wir den Klassenkampf weiter! Zwei Jahre vor Marx’ 200. Geburtstag startet das Theater Trier die Feierlichkeiten mit einem spartenübergreifenden Projekt aus Bürgerchor, Schauspielern, Sängern und Orchester. Gemeinsam nähern sie sich dem großen Denker an, fragen nach aktuellen Arbeitsbedingungen, kritisieren den eigenen Lebenswandel und suchen nach dem Paradies auf Erden. Wie sähe ein Marxismus des 21. Jahrhunderts wohl aus?

(Samstag)

Großherzogin von Gerolstein

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Auf dem Höhepunkt seines Ruhms im Jahr der Pariser Weltausstellung 1867 gelang dem »Mozart der Champs-Elysées« mit DIE GROSSHERZOGIN VON GEROLSTEIN ein ganz großer Wurf. Mit den bewährten Zutaten – frivoler Esprit, melodischer Einfallsreichtum, zündende Rhythmik und aberwitziges Tempo – schuf Offenbach eine Satire allererster Güte. Militarismus und Günstlingswirtschaft werden ebenso Zielscheibe seines Spotts wie engstirnige europäische Kleinstaaterei und Provinzialismus. Charme und Witz des Komponisten und seiner Textdichter Meilhac und Halévy sind über die Jahrhunderte frisch geblieben, auch weil das brisante Thema von Kriegstreiberei und Machtmissbrauch an Aktualität nichts verloren hat.

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